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Schufa Eintrag - Was bedeutet das überhaupt?

Sobald der Begriff Schufa fällt, zucken die meisten Verbraucher zusammen. Kaum jemand verbindet mit der Schufa etwas positives, die Wahrnehmung zielt auf verweigerte Kredite.

Prinzipiell sammelt die Schufa erst einmal nur Daten

Sobald Sie ein Girokonto eröffnen oder einen Handyvertrag unterschreiben, bekommen Sie einen Schufaeintrag - und dieser ist nicht negativ.
Die Schufa ist eine Datensammelstelle die den Unternehmen, die mit Endverbrauchern arbeiten, Informationen hinsichtlich deren Bonität zukommen lassen. Die Mitteilung, dass Sie ein Girokonto eröffnet haben, hat reinen Informationsgehalt. Wenn Sie ein weiteres Girokonton eröffnen, erhält die neue Bank lediglich die Information, dass schon ein Konto besteht. Anders verhält es sich, wenn bei einer Bank ein Kredit bestand, der nicht bedient wurde. Dieser Umstand wird auch der Schufa gemeldet. Jetzt allerdings wird die Kontoeröffnung etwas schwieriger, das Konto kann nach erfolgter Schufaauskunft nur noch auf Guthaben-Basis geführt werden. Erfolgt während der Kreditlaufzeit kein Eintrag, wird dies positiv gewichtet. Die Schufa ermittelt aus den vorliegenden Daten der jeweiligen Person zwei Scorings. Bei dem einen handelt es sich um den Schufa Basisscore, bei dem anderen um den Schufa Branchenscore. Der Branchenscore gibt Auskunft über Ihr Konsumverhalten innerhalb einer bestimmten Branche. Ein Handyprovider kann aus der Bezahlung eines Ratenkredites nicht schließen, wie Sie in der Vergangenheit Ihre Telefonrechnungen bezahlt haben.

Der Basisscore spiegelt die generellen Daten wider

Dem branchenspezifischen Verbraucherbild stehen die individuellen Daten im Basisscore gegenüber. Dieses Scoring wird alle drei Monate auf Grund der über Sie vorliegenden Daten neu ermittelt. Das Scoring drückt in Prozent die Wahrscheinlichkeit aus, mit der Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen werden. Da es sich um eine mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnung handelt, können im Prinzip die 100 Prozent nie erreicht werden, da es immer eine Ursache für einen möglichen Zahlungsausfall geben kann. Je höher Ihr Scoring ist, um so besser ist das natürlich. Ein Verbraucher mit einem laufenden Insolvenzverfahren wird im Scoring noch mit fünf Prozent eingestuft. Als Verbraucher haben Sie das Recht, dass die Schufa Ihnen einmal jährlich kostenlos Ihren Basisscore zur Verfügung stellen muss. Die Schufa ist, so hat die Vergangenheit gezeigt, nicht frei von Fehlern. Jeder Verbraucher ist gut beraten, eine persönliche Schufa Anfrage einzuholen, und auf Fehler zu überprüfen. Bei falschen oder fehlerhaften Einträgen muss die Schufa diese bei Nachweis auf Verlangen korrigieren oder löschen.

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